REPGOW setzt wieder ein Zeichen gegen die eigenmächtige Sanktionspraxis von Facebook

By | 20. März 2020

Vor dem Landgericht Köln gelang es REPGOW wieder ein Zeichen gegen die eigenmächtige Sanktionspraxis von Facebook zu setzten. Der kalifornische Konzern sperrte das Profil eines Nutzers, nachdem dieser folgenden Text auf Facebook einstellte:

„Irgendwann werden Leute Geschichten erzählen von einem Land indem sie nie gelebt haben, aber alles vom Hörensagen kennen! Helden werden zu Verbrechern und Verbrecher werden zu Helden! So oder ähnlich ist es auch im Krieg, die Kugeln und die Orden treffen immer die Verkehrten! Alles ist so leicht gesagt, nunmehr verstehe ich die Geschichte immer besser! Mußte ich erst alt werden oder brauchte ich den Abstand? Heute sagt man warum habt ihr damals nichts dagegen getan! Nun schaut Euch um, was können wir denn tun gegen Kriege, gegen die Invasion der Kriminellen, gegen Vergewaltigung und Terror! Sagt was können wir tun gegen (..) und ihre Politik! Nichts.. weil wir im System feststecken! Wir könnten gemeinsam etwas tun, aber dann müssten alle aus ihrer Komfortzone ausbrechen! Auf das Auto verzichten, die Arbeit verweigern, den Konsum auf das Notwendigste reduzieren! Aber da lebte es sich immer noch besser mit dem ganzen Blödsinn den die Politik tagtäglich verzapft! Das wissen die natürlich und schöpfen weiter aus dem Vollen! Und ach wie schrecklich, haste gelesen wieder ein Mädchen vergewaltigt und ermordet… naja solange es mich nicht betrifft! Ja ihr habt es nicht besser verdient. Eure Ignoranz wird unser aller Untergang sein! Und selbst das findet ihr noch erstrebenswert! Na dann auf in das Siedlungsgebiet Mitteleuropa!“

Begründet wurde die Sperre seitens Facebooks mit dem Verweis, dass es sich dabei um eine sogenannte „Hassrede“ handle. Die Richter am Landgericht Köln sahen in dem Beitrag jedoch keinen, der Definition der „Hassrede“ von Facebook nach, „direkten Angriff“ sowie „gewalttätige oder entmenschlichende Sprache, Aussage über Minderwertigkeit oder Aufrufe, Personen auszuschließen oder zu isolieren“, sondern eine durch das Grundrecht der freien Meinungsäußerung erlaubte Äußerung und Kritik. Daher verurteilte das Gericht den Social-Media Plattformbetreiber unter der Androhung hoher Geldstrafen den Beitrag wieder freizuschalten und es zu unterlassen das Profil des Autors mit Bezug auf diesen Text nochmals zu sperren.

Waren oder sind Sie von einer ungerechtfertigten Sperre betroffen? Lass Sie sich diese Willkür durch Facebook nicht gefallen. Wir überprüfen für Sie kostenlos, ob eine Sperre oder Löschung zu Unrecht erfolgt ist. REPGOW kämpft mit allen juristischen Mitteln und mit großem persönlichen Engagement für Ihr Recht.
www.repgow.de – “Erste Hilfe bei Sperre“

Werden Sie Unterstützer der Meinungsfreiheit. Recht haben und Recht bekommen sind zwei paar Stiefel. Das ist nicht nur ein Sprichwort, sondern leider manchmal die Realität. Um immer das rechtlich richtige Urteil erreichen zu können, benötigen wir Ihre Hilfe. Jeder Beitrag, unabhängig wie groß oder klein, von Ihnen hilft, das Recht auf Meinungsfreiheit nachhaltig zu stärken – https://repgow.de/spender-fuer-die-meinungsfreiheit-gesucht/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.